Peter Wefringhaus war nach eigener Aussage „zum ersten Mal in dieser Saison so richtig unzufrieden“ mit seiner Mannschaft. „An Harmlosigkeit und Bravheit nicht zu überbieten“, charakterisierte Melsungens Trainer den Auftritt seiner Schützlinge gegen den FSC Lohfelden.
„Wir haben das gemacht, was wir mussten“, stellte FSC-
Erst drehten die Gäste das Spiel nach Lecks 1:0 in der 8. Minute - der erste Lohfeldener Rückstand in dieser Saison, den der Titelaspirant locker wegsteckte - durch Bernd Mielenhausen (15.) und Daniel Beyer (19.), dann richteten sie sich in ihrer spielerischen Überlegenheit gemütlich ein. Das Bällchen lief, doch im Abschluss fehlte (noch) jegliche Konsequenz.
Stattdessen hatte der Aufsteiger durch Christian Leck (37.), dessen Heber Kamil Cichy für seinen geschlagenen Torwart Stollberg von der Linie kratzte, und Sebastian Boll (45.), der mit einem feinen 16m-
Dann zeigte Müllers Halbzeitansprache Wirkung - und seine Mannen machten kurzen Prozess mit dem allerdings nun stark abbauenden Neuling. Das 3:1 (47.) durch Jörg Odensaß war bereits die Vorentscheidung. Denn Melsungens kläglicher Versuch einer Aufholjagd mündete in messerscharfe FSC-
Aufgrund weiterer Lohfeldener Großchancen durch Odensaß (67., 75.), Malli (77.) und Mielenhausen (85.) sehnte am Ende der Verlierer mehr als die Gewinner den Schlusspfiff herbei, was wohl auch für Peter Wefringhaus galt.
• FSC: Stollberg - Kraft, Cichy, Kus, Weißenfeldt (71. Elsner) - Eligür, Glogic (46. Schüler), Wörner, Beyer (51. Malli) - Mielenhausen, Odensaß
Tore: 1:0 Leck (8.), 1:1 Mielenhausen (15.), 1:2 Beyer (19.), 1:3 Odensaß (47.), 1:4 Odensaß (73.), 1:5 Odensaß (79.) Schiedsrichter: Elkenhans. Zuschauer: 200.
Quelle: HNA vom 30.08.2010
Kassel. Ein zufriedener Gastgeber, ein nicht ganz glücklicher Gast – all das fasst die Gemütslage nach dem 3:3 (1:3) im Derby der Fußball-
So sagte FSC-
Überhaupt erwies sich die Abwehr der Gastgeber nicht gerade als sattelfest. Sowohl Pere Pavic als auch Michael Zepek wackelten öfters bedenklich. So auch, als Jörg Odensaß völlig unbedrängt an die Latte köpfen durfte (18.).
Ein bisschen Glück war dann im Spiel, als der KSV den Anschlusstreffer erzielte. Einen Schuss von Harez Habib wehrte Arvid Kraft im Liegen mit der Hand ab, es gab folgerichtig Elfmeter. Kai Koitka ließ sich die Chance nicht nehmen – 1:2 (25.).
Noch vor der Pause stellte Daniel Beyer aber den alten Abstand her. Mielenhausen legte ihm den Ball auf, der Spielmacher zog trocken ab, der Schuss passte. Auf den Rängen? Lange Gesichter.
„Die erste Halbzeit ist der Grund dafür, weshalb ich immer mehr graue Haare bekomme“, sagte Junglöwen-
Mit viel Biss in den Zweikämpfen kam der KSV nämlich zurück. Erst traf Jarek Matys nach einer Ecke aus dem Gewühl (52.), dann war es erneut Matys, der nach einer Chance von Mario Kilian zum 3:3 abstaubte (65.).
Kurz zuvor noch hatte Christopher Minne bei einem Konter der Lohfeldener den mitgelaufenen Jörg Odensaß übersehen. Und wer weiß, wie das Spiel geendet hätte, wenn Lohfelden 4:2 in Führung gegangen wäre.
Quelle: HNA vom 19.08.2010
Die Stimmung hätte nach dem Abpfiff unterschiedlicher nicht sein können. Während Trainer Markus Müller nach dem richtigen Begriff für die Leistung seiner Mannschaft suchte, zeigte sich sein Gegenüber Karl-
„Erschreckend“ und „erschütternd“ lauteten die Worte, die der FSC-
Doch spätestens nach dem frühen 1:0 durch Daniel Zieba (9. Minute) dachten alle, dass der Knoten beim FSC geplatzt sei. Vielleicht könnte den punkt-
Weit gefehlt. Die SG war es, die sich Torchance um Torchance erarbeitete. Mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff brachte Lossetal den Favoriten immer wieder in Schwierigkeiten. Doch vor dem Tor agierte die SG zu umständlich oder zu ängstlich.
„Vier bis fünf Tore hätte Lossetal schießen müssen“, bekannte FSC-
So erlöste Jörg Odensaß kurz vor dem Ende die Gastgeber. Nach guter Vorarbeit von Daniel Beyer verwertete der Stürmer die Hereingabe aus kurzer Distanz eiskalt zum 2:0 (81.). „Wir haben den FSC mit einer homogenen Mannschaftsleistung vor Probleme gestellt, doch das Salz in der Suppe sind die Tore und die haben wir nicht gemacht“, erklärte Wolf, der nun hofft, dass die Leistung seinem Team Mut macht. „Es war ein Schritt nach vorn“, so der Trainer.
Markus Müller hat vor dem am Mittwoch anstehenden Spitzenspiel gegen die Reserve des KSV Hessen dagegen noch viel an Arbeit mit seinem Team.
Quelle: HNA vom 16.08.2010
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